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Bewertungen und Referenzen

Die Sanierung hydrotechnischer Entwässerungsnetze nach DIN 1986 erfordert nachweisbare Kompetenz. Nachfolgend dokumentierte Projekteinschätzungen von Auftraggebern aus dem Industrie- und Gewerbebau.

Die Rückmeldungen beziehen sich auf abgeschlossene Maßnahmen zur Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit von Tiefenentwässerungssystemen, Regenrückhaltebecken und Anschlussleitungen in Bestandsgebäuden.

Stimmen aus der Praxis

„Die Kamerabefahrung und hydraulische Neuberechnung unseres 40 Jahre alten Netzes ergab elf kritische Schadstellen. Die grabenlose Sanierung mittels Schlauchlining wurde innerhalb von sechs Werktagen durchgeführt – ohne Produktionsunterbrechung.“ – Manfred Krause, technischer Leiter eines Chemieparks in Hessen

„Für die Erweiterung unserer Logistikhalle war die Dimensionierung der Regenwasserabflüsse nach DWA-A 117 und DIN 1986-100 erforderlich. Die Berechnung des Rückhaltevolumens und die Integration der Drosselorgane wurden fachgerecht umgesetzt. Die Abnahme durch die Untere Wasserbehörde verlief ohne Beanstandungen.“ – Clemens Maier, Bauleiter eines Logistikzentrums in Nordrhein-Westfalen

„Die Sanierung der Tiefenentwässerung unter unserem Bestandsgebäude erforderte die Einbindung einer Abscheideranlage für Öl und Fett gemäß DIN 1999. Die Koordination mit dem laufenden Betrieb war komplex, wurde aber termingerecht abgeschlossen.“ – Wiebke Karl-Kiefer, Facility-Managerin eines Gewerbeparks in Baden-Württemberg

Häufig gestellte Fragen

Technische Klärungen zu hydrotechnischen Entwässerungsnetzen und Infrastruktursanierung nach DIN 1986.

Welche Normen gelten für die Planung von Entwässerungsanlagen in Industriehallen?

Für die Planung und Dimensionierung von Entwässerungsanlagen auf Grundstücken und in Gebäuden ist die DIN 1986-100 maßgebend. Sie definiert Berechnungsverfahren für Regenwasserabflüsse, die Auslegung von Leitungsquerschnitten und die Anforderungen an Rückhaltevorrichtungen. Bei gewerblichen Bauten mit großen Dachflächen sind zusätzlich die Vorgaben des DWA-Arbeitsblattes A 117 für die Bemessung von Regenrückhaltebecken zu berücksichtigen.

Wie wird die Dichtheit von Bestandsleitungen bei der Sanierung geprüft?

Die Zustandsbewertung alter Rohrleitungen erfolgt in der Regel mittels Kamerabefahrung gemäß DIN EN 13508-2. Anschließend wird eine Dichtheitsprüfung nach DIN 1986-30 durchgeführt. Bei Undichtigkeiten kommen grabenlose Verfahren wie Schlauchlining oder partielle Inlinersanierung zum Einsatz, um die Leitung ohne Aufgrabungen zu erneuern und die geforderte Dichtheitsklasse zu erreichen.

Welche Rolle spielen Abscheideranlagen in industriellen Entwässerungsnetzen?

Abscheider für Leichtflüssigkeiten (Öl, Benzin) und Fette sind nach DIN 1999 beziehungsweise DIN EN 858 erforderlich, wenn mit öl- oder fetthaltigen Abwässern zu rechnen ist – etwa in Waschhallen, Werkstätten oder Kantinen. Die Anlagen müssen hydraulisch auf die angeschlossene Fläche und den maximalen Schmutzwasseranfall ausgelegt sein. Eine regelmäßige Wartung und die fachgerechte Entsorgung der abgeschiedenen Stoffe sind vorgeschrieben.

Was ist bei der Integration von Notüberläufen in Rückhaltebecken zu beachten?

Notüberläufe dienen der kontrollierten Ableitung von Regenwasser bei extremen Niederschlagsereignissen, die über das Bemessungsniveau hinausgehen. Sie müssen nach DWA-A 117 so dimensioniert sein, dass sie das zusätzliche Volumen schadlos abführen, ohne die Standsicherheit des Beckens zu gefährden. Die Einleitung in den Vorfluter ist mit der zuständigen Wasserbehörde abzustimmen und erfordert in der Regel eine wasserrechtliche Erlaubnis.

Wie wird die hydraulische Leistungsfähigkeit eines bestehenden Entwässerungsnetzes berechnet?

Die hydraulische Neuberechnung erfolgt auf Basis der aktuellen DIN 1986-100 und des DWA-Arbeitsblattes A 118. Dabei werden die tatsächlichen Dach- und Hofflächen, die Abflussbeiwerte der Oberflächen sowie die örtlichen Regendaten (KOSTRA-DWD) zugrunde gelegt. Mit einer Rohrnetzberechnung (z. B. nach dem Prandtl-Colebrook-Ansatz) wird geprüft, ob die vorhandenen Leitungsquerschnitte ausreichen oder ob eine Nachdimensionierung erforderlich ist.

Technische Beratung zur Entwässerungsplanung

Kostenfreie Ersteinschätzung Ihres hydrotechnischen Netzes nach DIN 1986-100. Wir prüfen Bestandspläne, berechnen Abflussmengen und zeigen normgerechte Sanierungsoptionen auf.

📐 Bestandsanalyse

Wir sichten Ihre vorhandenen Entwässerungspläne, Kamerabefahrungen und hydraulischen Berechnungen. Innerhalb von fünf Werktagen erhalten Sie eine schriftliche Bewertung der Abweichungen zur aktuellen DIN 1986-100.

Unterlagen einreichen

📊 Hydraulische Neuberechnung

Für Industriehallen mit Dachflächen über 2.000 m² erstellen wir eine vorläufige Bemessung der Regenwasserabflüsse und Rückhaltevolumina nach DWA-A 117. Die Berechnung ist unverbindlich und dient der ersten Orientierung.

Berechnung anfordern

🛠️ Sanierungsfahrplan

Bei festgestellten Mängeln in Tiefenentwässerungssystemen skizzieren wir die möglichen grabenlosen Sanierungsverfahren – Schlauchlining, Fräsverfahren oder Teilauswechslung – mit geschätztem Zeitaufwand und Kostenrahmen.

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